Nach der Anzeige der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberechtsverletzungen (GVU) wurde am Mittwoch der kino.to-Betreiber Dirk B. in Leipzig festgenommen.
BILD.de berichtete bereits am Mittwoch im Regional Leipzig Bereich über die Razzia bei KINO.to in Leipzig mit 13 Festnahmen.
Gleichzeitig wurden in Berlin, Leipzig, Hamburg und Nürnberg in Büros und Wohnungen der mutmaßlichen kino-to-Betreiber 13 Verdächtige festgenommen. Sogar auf Mallorca wurde ein Verdächtiger festgenommen.
Der Vorwurf: KINO.to soll über 30.000 Filme als Raubkopien auf speziellen Servern zum download zur Verfügung gestellt haben. Mit über 4 Millionen täglichen Nutzern ist sie die größte Webseite für illegale Filme in Deutschland. Seit der Polizeiaktion am Mittwoch ist die Homepage von kino.to abgeschaltet, lediglich ein Hinweis des Kriminalamtes ist dort noch zu finden:

Darauf reagierten die kino.to-Sympathisanten mit einem Gegenschlag!
In einer scheinbar abgestimmten Aktion legten sie den Rechner der GVU durch eine sogenannte DDos-Attacke lahm. Unglaublich viele schadhafte Datenpakete wurden an den Rechner der GVU gesendet, woraufhin dieser zusammenbrach.
Das Ergebnis: Bis zum frühen Donnerstagmorgen war die Webseite der GVU nicht mehr erreichbar.
Aktuell stellt sich die Frage ob nun auch gegen Nutzer von Kino.to ermittelt wird
Auch hierzu sind bereits Artikel auf den großen Medien-Webseiten online:
KINO.to Nutzer verunsichert: Habe ich mich strafbar gemacht?
Der Filmindustrie dürfte der Schlag gegen KINO.to sicher nicht allzu viel helfen, es gibt zahlreiche weitere illegale Kino.to Alternativen im Netz!